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Den Nobelpreis wie sein Opa Werner hat Benjamin Heisenberg noch nicht bekommen. Aber die Zahl der Auszeichnungen kann sich durchaus sehen lassen: Vom First Steps Award über etliche internationale Awards bis zum Max Ophüls-Preis für sein Debüt „Der Schläfer“, Cannes-Auftritt inklusive. Und auch für seinen zweiten Streich, mit dem Heisenberg im Berlinale Wettbewerb 2010 startete, gab es bereits vorab den renommierten Bayrischen Filmpreis. Die Lorbeeren für den radikalen Minimalisten der Berliner Schule sind nicht unverdient: Auch "Der Räuber“ zeigt, was das Autorenkino so dringend braucht: eine eigene Handschrift. Nach einer wahren Geschichte geht es hier um den Wiener Marathonläufer Johann Kastenberger, der in den 80er Jahren als Bankräuber für Aufsehen sorgte. Ein Krimi als „Psycho-to-go“ – die Erklärungen bleiben bewusst dem Publikum überlassen. Die besten Filme waren bekanntlich schon immer jene, die nach dem Abspann für Diskussionsbedarf sorgen.
„... er findet Gelegenheiten über seinen bedächtigen Realismus Momente einer romantischen Märchenhaftigkeit zu legen, die eine wahre Gänsehaut erzeugen.“ (Frankfurter Rundschau)
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