|






|
|
 |
|
 |
| |
CHILLI NEWS
| Freitag, 22.01.2010, 13:28 |
| Russen prellen Russin um 10.000 Euro |
Unter der fadenscheinigen Geschichte, ihr Sohn hätte einen Fehler begangen und könnte einem rechtlichen Verfahren nur entgehen, indem er Geld an das vermeintliche Opfer bezahlen würde, rief gestern Nachmittag ein Russisch sprechender angeblicher Polizeibeamter eine aus Russland stammende Frau im Stadtteil Haslach an und verwickelte diese über längere Zeit in ein Gespräch.
Die Frau war erheblich verunsichert, da ihr erwachsener Sohn tatsächlich nicht zu Hause war. Der Anrufer, der auch den angeblichen Sohn für Sekunden ans Telefon holte, verlangte 10.000 Euro, die sehr rasch an einen Überbringer namens "Igor" zu übergeben seien.
Keinesfalls akzeptieren könne er, dass die besorgte Mutter erst zur Bank ging, um Geld zu holen. In ihrer Not lieh sich die Frau den großen Betrag in der Familie und schon wenige Minuten später, als der unbekannte Anrufer noch am Telefon wartete, erschien der angebliche "Igor" und nahm das Geld mit. Wie sich später herausstellte, war der tatsächliche Sohn an seiner Arbeitsstelle. Er hatte mit alledem nichts zu tun.
Wie die Polizei inzwischen weiß, erfolgte der Anruf von einem russischen Telefonanschluss. Inzwischen ist bekannt, dass sich ein beinahe gleicher Vorfall, hier ging es angeblich um einen Verkehrsunfall, schon am Mittwoch im Stadtteil Landwasser abgespielt hatte. Auch dort wurde viel Geld erlangt. Auch in diesem Fall sprach der Anrufer russisch und ebenfalls von einem Telefonanschluss in Russland aus. Auch die Opfer in Landwasser sind russisch stämmig.
Die Polizei geht davon aus, dass mit diesem üblen Trick weiter versucht wird, Opfer zu finden. Die Ermittler warnen eindringlich davor, derartigen Forderungen nachzukommen. Sie empfehlen, Name und Telefonnummer des Anrufers zu notieren. Dann sollte unverzüglich die Polizei unterrichtet werden. |
| zurück |
| |
|
|
 |
|
 |
|
|
|